Seit 2005 erfüllt das Psychosoziale Zentrum für die Stadt Greifswald die Funktion eines oder einer Ausländerbeauftragten. Es vertritt die Interessen von 1800 Ausländerinnen und Ausländern, die auf Dauer oder vorübergehend in der Stadt leben (darunter 720 Studierende aus 81 Ländern), aber ebenso von Deutschen mit Migrationserfahrungen; dazu rechnet etwa die große Gruppe von Aussiedlern aus den früheren Sowjetrepubliken.

Kommunale Ausländerbeauftragte vermitteln bei Konflikten z.B. mit Ämtern und machen sowohl Behörden als auch die Öffentlichkeit auf die besonderen Probleme von Migranten aufmerksam. Ziel der Arbeit ist letztlich ein harmonisches Zusammenleben von Angehörigen der verschiedenen Kulturen und die Steigerung der Weltoffenheit aller Menschen in Greifswald.